Poetry-Slam: So phantasievoll können Geschichten vorgetragen werden!

Anlässlich des Schreibwettbewerbs „Sprachtalente gesucht“ veranstaltete die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten auch in diesem Jahr wieder ein Poetry-Slam für die glücklichen Wettbewerbsgewinner im Exil Theater in Bruchsal.

Neben den attraktiven Preisgeldern, ermöglichte die Stiftung den Sprachtalenten die Teilnahme an einem professionellen Poetry-Slam-Workshop. In einem zweitägigen Workshop in den Räumen der Volksbank Bruchsal-Bretten und im Exil-Theater in Bruchsal führte Slam Poet Hanz aus Ludwigsburg die jungen Sprachtalente an die Kunst des Poetry-Slams heran. Neben Grundlagen zum Schreiben eines Poetry-Slams, lernten die Preisträger zusätzlich Bühnenpräsenz und sicheres Auftreten.

Im Anschluss an den Workshop durften die Sprachtalente, im Rahmen einer offiziellen Prämierungsfeier im Bruchsaler Exil-Theater, ihr Können und ihre Geschichten individuell und phantasievoll in ihrem Poetry-Slam vor ihrer Familie, ihren Freunden und der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten vortragen. Nicht nur die jungen Sprachtalente hatten sichtlich Spaß auf der Bühne, auch das Publikum war begeistert.

Nach der Präsentation der Poetry-Slams überreichten die Stiftungsvorstände Roland Schäfer, Prof. Dr. Dr. Johann Beichel und Bodo Common den stolzen Sprachtalenten ihre Preise.

Der Wettbewerb „Sprachtalente gesucht“ stand in diesem Jahr ganz unter dem genossenschaftlichen Motto „Was einer alleine nicht schafft…“. Zahlreiche junge Sprachtalente reichten ihre Geschichten in zwei Kategorien – Klassenstufe 5 bis 8 und Klassenstufe 9 bis 13 – ein. Die Geschichten wurden dann durch den Stiftungsvorstand und einen weiteren unabhängigen Juror bewertet.

Der erste Platz in der Kategorie A (Klassenstufe 5 bis 8) ging an Jule Falkenberg mit ihrer Geschichte „Zusammen ist man weniger allein!“, der zweite Platz ging an Alicia Otto und Marie Simon mit ihrer Geschichte „Gemeinsam sind wir stark“ und den dritten Platz sicherte sich Carina Hartmann mit ihrer Geschichte „Heimweg“. In der Kategorie B (Klassenstufe 9 bis 13) sicherte sich Saskia Pakieser mit ihrer Geschichte „Die Musik ihres Selbst“ den ersten Platz, Platz zwei ging an Justin Schick mit „Unsere Klippe“ und Platz drei an Ronja Kremling mit „Was einer allein nicht schafft“.

Amelie Bokelund erhielt dabei einen Sonderpreis. Obwohl sie, mit 9 Jahren, noch zu jung zur Wettbewerbsteilnahme war, hat ihre herausragende Geschichte „Was einer alleine niemals geschafft hätte“ die Jury überzeugt und begeistert.