"Klänge sehen und Bilder hören"

Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten ehrte die Preisträger im eigenen Kunstwettbewerb "visual art'n sound"

Luftballons stiegen auf und Schüler begaben sich auf Reisen, sowohl in der Region als auch intergalaktisch.  Für Martin Luther haben Schüler einen Rap gedichtet und andere haben in Bretten Hinweistafeln zum Stadtjubiläum aufgestellt. Eine Preisträgerin ist extra aus den USA angereist, andere holten sich Impulse aus dem Märchen von Rapunzel. So gab es bei der Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbs "visual art'n sound" der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten eine Vielzahl von kreativen und beeindruckenden Beiträgen zu erleben. Die Wettbewerbsbeiträge mussten mindestens zwei künstlerische Ausdrucksformen wie z.B. Bewegung und Musik oder Malerei und Gesang miteinander verbinden. "Etwas schaffen unter dem Einsatz von Können, etwas schöpferisch gestalten". So definierte Anna Steck aus der Jury, die den Abend auch moderierte, den Begriff "Kunst" in diesem Zusammenhang. Ausgezeichnet wurde in zwei Kategorien: Nachwuchskünstler unter 20 Jahren und Profis/Semiprofis.

Bei den Nachwuchskünstlern gab es sechs Preisträger

Mit Förderpreisen wurden ausgezeichnet: die Konrad-Adenauer-Schule Bruchsal, das Heisenberg-Gymnasium Bruchsal sowie die Max-Planck-Realschule Bretten. Den dritten Platz belegte die Johann-Peter-Hebel-Schule Bretten, den zweiten Platz erhielten die Stirumschule Bruchsal zusammen mit der Musik- und Kunstschule Bruchsal. Den ersten Platz sicherte sich die Schülerband „Atomic Kiss“ des Salzach Gymnasiums, Maulbronn mit dem selbstgeschriebenen Song „Busticket“ und einem passend dazu gedrehten Musikvideo.

Tom Naumann sicherte sich den 1. Platz bei den Profikünstlern

In der Kategorie der Profikünstler konnte sich Tom Naumann, mit seinem interdisziplinären Foto-Projekt „Von der Bewegung im Raum“ den 1. Platz sichern. Tom Naumann spielt in seinen Fotografien mit der Divergenz von Bild und Bewegung und schafft damit neue bildwirksame Wirklichkeiten. Förderpreise in dieser Kategorie gingen an Dennis Abel und Maya Vasic, die sich mit dem Video-Projekt „#FilzTV2.0“ kritisch mit den Kommunikationsformen unserer Zeit auseinandergesetzt haben und an die Künstlergruppe "Nachtschwestern" mit einer Kombination aus zarten und kräftigen Tönen mit Gesang und Instrumenten sowie eindringlichen Worten in Anlehnung an das Märchen Rapunzel. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Rolf Ohnemus mit einer mit Musik hinterlegten Installation, die den Verlauf des Terrors seit 2001 widerspiegeln soll sowie Robert Amend und Eva Flatscher, mit einem Light-Painting zum Klang eines Saxophon-"Quartetts", das digital zusammengemischt wurde.

Preisgeld wird gespendet

Alle Preisträger durften sich über Geldpreise zwischen 300 und 1.000 Euro freuen. Großen Beifall erhielt Tom Naumann mit seiner Gruppe, die ihr Preisgeld von 1.000 Euro nach Abzug der Unkosten an das Sommerferienprojekt der MuKs Bruchsal spenden werden. Für dieses Projekt sammelt die MuKs zurzeit Spenden über die  Crowdfunding-Plattform der Volksbank Bruchsal-Bretten eG. vb-bruchsal-bretten.viele-schaffen-mehr.de


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